Montag, 22. September 2008

TAG 17

Die Nacht in 29 Palms war doch turbulenter als anfangs gedacht. Sämtliche Zimmernachbarn (wir vermuten, es waren Soldaten des nahe gelegenen Militärstützpunktes auf „Freigang“) hatten nämlich beschlossen, vor unserer Türe durchzufeiern. Da wir deshalb erst relativ spät einschliefen kamen wir am heutigen Tage relativ spät aus den Federn und kamen somit erst gegen 10:30 im nahen Joshua Tree National Park an. Joshua Trees sind lustig aussehende Wüstengewächse, die in diesem großen Park (2.300 km² Gesamtgröße) riesen Areale abdecken.




Dabei macht gerade das Zusammenspiel von der ebenfalls auffälligen Felslandschaft mit den eigentartigen Formen des Joshua Trees den Reiz dieses Parks aus. Durch das „Hidden Valley“ machten wir den 1 mile round trail, wobei wir wieder einmal mit der Hitze der Wüste (wenn auch nur Halbwüste) konfrontiert wurden.


Vom Aussichtspunkt Keys View hatten wir dann einen tollen Blick auf den riesigen Park, welcher allerdings von den hier herumschwirrenden, sehr aggressiven Bienen gestört wurde.



Selbst als wir wieder losfuhren, attackierten sie noch das Auto. Ganz schön nervig, die kleinen Biester! Den letzten Stopp im Joshua Tree Park machten wir im Cholla Garden, einem Garten voller bizarrer Kaktusgewächse. Das wär doch mal was für den heimischen Garten, oder?




Für 14 Uhr hatten wir uns mit Sabsi und Toffi, die seit 10 Tagen Kalifornien und Nevada unsicher machten, ein Treffen in Mecca ausgemacht (ja, es heißt wirklich Mecca und ist gleich in der Nähe von Bagdad! ;-) ). Leider reichte die Zeit für nicht mehr als ein gemeinsames Fastfood-Essen in Palms Desert bei Taco Bell und McDonalds, dabei hatten die beiden doch sooooooo viel zu erzählen ;-))) ! Trotzdem wars schön, hier mal wieder ein bisschen Heimatgefühl aufkommen zu lassen!



In San Diego, unserem Reiseziel für heute, kamen wir erst gegen 20.00 Uhr an und waren samt Navi gleich mal mit dem Highway-Netz hier etwas überfordert („bleiben sie links, biegen sie rechts ab, dann biegen sie links ab“), daher waren wir froh, als wir in Mission Beach im Good Nite Inn ankamen und bald schlafen gehen konnten, wenn auch wieder im viel zu weichen Bett (Rückenschmerzen vorprogrammiert??).

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